Konfirmation

 Konfirmanden am Anfang des Unterrichtes befragt und ihre Antworten:

Ja woran denken wir eigentlich bei Konfirmandenunterricht ? Hier kommt es in hohem Maße darauf an, welche Erfahrungen wir mit unserer eigenen Konfirmandenzeit gemacht haben.
War es ein strenger Unterricht, mit Psalmenpauken, Strafarbeiten, dann war er tatsächlich nur eine Fortsetzung eines schlechten Schulunterrichtes. Wir waren froh, diesen Teil von Kirche bald hinter uns zu lassen.
Viele haben aber auch den Konfirmandenunterricht als "Konfer" kennen gelernt. Als einen Teil von Jugendarbeit, in der man in entspannter Atmosphäre lernen konnte, sich selber besser kennen lernen und sich selber ausprobieren konnte.

Konfirmandenunterricht ist eigentlich ein Taufunterricht. Kirche und Kirchengemeinde bauen auf die Botschaft der Bibel, um Vertrauen zu Gott zu entwickeln, das Leben zu gestalten. Kirche hat dafür auch eine Fülle von Traditionen gebildet, um miteinander zu beten, zu helfen, das eigene Leben zu bewältigen. Diese Traditionen und die Botschaft auf die wir vertrauen, müssen erklärt, weitergesagt und eingeübt werden.
Wir sprechen deshalb auch besser von Konfirmandenzeit. Hier haben Jugendliche Zeit ihre Kirche und Gemeinde kennenzulernen, ihre eigenen Überzeugungen zu formulieren und Wege des Glaubens auszuprobieren.
Dies geschieht zum Teil auch durch Formen, die mit klassischem Unterricht zu tun haben.
Dies geschieht aber auch durch Spiel, Diskussion, Meditation, Praktikum usw.
In den Kirchengemeinden haben sich unterschiedliche Modelle für die Konfirmandenzeit herausgebildet.
So gibt es Block-, Projekt-, Ferienunterricht, Beginn der Zeit in der 4. oder 7. Klasse, 1-3 Jahre Unterricht, Doppelstunden, Samstagsunterricht usw.
In Bettmar und Sierße unterrichten wir Jugendliche im Alter ab 12 Jahren in Gruppen von nicht mehr als 14 TeilnehmerInnen. Wir treffen uns außer in den Ferien wöchentlich für 45 bis 60 Minuten. Hinzu kommen Projekte, Blockunterricht an Samstagen und Freizeitangebote.